Eine lokale Kooperation braucht einen gemeinsamen Anlass, der für die jeweiligen Zielgruppen verständlich ist. Zwei Logos nebeneinander erklären noch nicht, warum Menschen sich für die Zusammenarbeit interessieren sollten.
Den gemeinsamen Nutzen konkretisieren
Beschreiben Sie, welche Frage oder Aufgabe die Beteiligten zusammen bearbeiten. Ein Blumenladen und ein Veranstaltungsort könnten beispielsweise zeigen, welche Angaben für eine Tischgestaltung benötigt werden. Dieses hypothetische Beispiel verbindet Leistungen, ohne vorauszusetzen, dass beide Betriebe identische Kunden haben.
Prüfen Sie, ob jede beteiligte Seite einen nachvollziehbaren Beitrag leistet. Wenn eine Partei nur Reichweite liefern soll, während die andere alle Inhalte erhält, sollten Erwartungen und Gegenleistung ausdrücklich besprochen werden. Eine freundliche Beziehung ersetzt keine klare Vereinbarung.
Inhalt und Verantwortung festlegen
Notieren Sie geplante Beiträge, benötigte Fotos, Texte, Links und Termine. Legen Sie fest, wer Fakten prüft und wer die endgültige Fassung freigibt. Jede Partei sollte ihre eigenen Leistungsangaben kontrollieren können.
Klären Sie die Nutzung des entstandenen Materials. Darf ein Foto nur im gemeinsamen Beitrag erscheinen oder auch später auf anderen Seiten? Wer darf Änderungen vornehmen? Wenn Personen, Kundenprojekte oder fremde Marken abgebildet werden, sind die jeweiligen Rechte gesondert zu prüfen.
Die Veröffentlichung zusammen denken
Stimmen Sie den Zeitraum ab, damit Verweise nicht auf eine noch leere Seite führen. Prüfen Sie Namen, Kontaktwege und die Beschreibung der Zusammenarbeit in allen Fassungen. Ein gemeinsames Angebot darf nicht entstehen, wenn tatsächlich nur zwei getrennte Leistungen vorgestellt werden.
Machen Sie kommerzielle Zusammenhänge angemessen erkennbar und lassen Sie unklare Kennzeichnungspflichten prüfen. Vermeiden Sie den Eindruck einer neutralen Empfehlung, wenn eine vereinbarte Gegenleistung oder ein anderer relevanter Zusammenhang besteht.
Nachfragen und Auswertung
Bestimmen Sie, wer auf welche Fragen antwortet. Kunden sollten nicht zwischen den Partnern hin- und hergeschickt werden, weil niemand für eine kombinierte Anfrage zuständig ist. Falls es keinen gemeinsamen Buchungsweg gibt, erklären Sie die getrennten Schritte.
Bewerten Sie nach dem Versuch konkrete Beobachtungen: Welche Fragen entstanden, welche Inhalte wurden genutzt und welcher Aufwand fiel an? Eine Kooperation muss nicht allein an Reichweite gemessen werden. Die Ergebnisse sollten beiden Seiten zugänglich sein, soweit dabei keine persönlichen oder vertraulichen Daten unnötig weitergegeben werden.



